Ghosthunterteam Bayern e.V. | Privat-PU bei Amberg Teil 2

Ghosthunterteam Bayern




PU Bericht II
Privathaushalt in Kümmersbruck
25.06.2011



   

Am 25.06.2011 besuchten wir erneut das Mehrfamilienhaus in Kümmersbruck um einige Ungeklärtheiten bzw. um einige Phänomene nochmals zu untersuchen. Trasgu war ein paar Tage vor unserem Besuch bei ihnen, weil die Phänomene von der Stärke zunahmen. Trasgu überprüfte auch nochmals mit dem Gaussmaster sämtliche sichtbaren Elektrogeräte und stellte dabei fest, dass der alte Fernseher der noch eine Bildröhre hat eine sehr starke Strahlung aufweist.
Unser Klient erzählte, dass seit unserem letzten Besuch die Phänomene verstärkt auftraten, wobei er auch körperlich angegriffen wurde. Er befand sich in der Küche im Dunkeln als er am Hals gewürgt wurde und wieder diese Bewegungsstarre bekommen hat. Seine Freundin die sich zu der Zeit im Wohnzimmer befand, wurde durch die merkwürdigen Geräusche von der Küche aufmerksam und ging in die Küche. Dort fand sie ihren Freund bewegungsunfähig an der Küchenzeile lehnen mit blau anlaufendem Gesicht. Er konnte sich nur noch mit Handzeichen verständigen und deutete auf den Lichtschalter. Unsere Klientin betätigte ihn und der Spuk war vorbei.
Außerdem wurde von ihm erzählt, dass die Tür des Schiebetürenschrankes im Schlafzimmer auf und zu geht, immer wieder. Die Katze der beiden verhielt sich während den 3 Wochen unseres letzten Besuches auch wieder öfter merkwürdig. Sie sprang auf, verschreckt und fauchte ins Leere.

Um das alles zu nochmals zu überprüfen und von uns bei der Auswertung festgestellten Auffälligkeiten zu untersuchen, führten wir eine erneute PU durch.

2. Untersuchung

Datum: 25.06.2010
Zeit: ca. 21.00 bis 02.00 Uhr
Mondphase: abnehmender Mond (4. Viertel)
Innentemperatur: zwischen 18,9 und 20 Grad
Anwesende: Trasgu, Hexana, Sarenja, Reare, sowie unsere Klienten
verwendetes Equipment:
Gaussmaster
Trifieldmeter
Diktiergeräte
div. Video- und Fotokameras
Thermo-/Hygrometer HT 200
IR-Thoermometer
Datenlogger DL140TH

Nach Ankunft des Teams bei den Klienten wurde erstmal über die Erlebnisse die passiert sind während unseres letzten Besuches berichtet. Das junge Paar teilte uns ausserdem mit, dass sie aufgrund diesen Phänomenen eine neue Wohnung in Aussicht hätten und aus der jetzigen Wohnung ausziehen werden. Ausserdem berichteten die beiden dass die Vorkommnisse im Kinderzimmer verschwunden sind.
Wir einigten uns darauf, dass wir diesmal die gesamte Aufmerksamkeit auf das Wohnzimmer beschränken. In diesem Raum zeichneten wir bei unserer 1. PU die Stimme auf „Ich hasse euch“. Dafür bauten wir 2 Videokameras, das Trifieldmeter und das Diktiergerät wurde genau wieder an die
gleiche Stelle positioniert wie bei unserer ersten Untersuchung. Als weitere Geräte benutzten wir den Gauss-Master, das HT 200 und eine Fotokamera.

Um ca. 22.30 Uhr begann unser Sit-down mit aktiver EVP-Aufnahme im Wohnzimmer. Das Trifieldmeter verhielt sich während der gesamten Zeit unauffällig. Nach ca. 15 Minuten fing plötzlich das Gaussmaster an einen verstärkten Signalton von sich zu geben. Trasgu überprüfte das Eck in dem er auf der Couch saß. Er hatte das Gaussmaster fein eingestellt, bei dieser Einstellung konnte festgestellt werden, dass an der Decke bzw. im Boden Stromleitungen gibt die dieses Signal auslösten. Unsere Klientin verspürte Gänsehaut und das Gefühl es sei etwas hinter ihr, sie lehnte zu der Zeit an der geschlossenen Schlafzimmertür. Wir beendeten die aktive EVP-Aufnahme nach ca. 1 Stunde. Die Auswertung das von uns gesammelten Materials ergab leider keine Auffälligkeiten. Auch konnten wir leider kein zweites Mal die Stimme aufnehmen die wir beim ersten Besucht aufzeichneten.

Nach einer kleineren Pause baten uns die beiden Klienten eine EVP-Aufnahme alleine zu zweit im Schlafzimmer durchführen zu dürfen. Diesem Wunsch kamen wir nach und stellten hierfür eine Videokamera auf. Ausserdem positionierten wir das Trifieldmeter, zwei Diktiergeräte und das Gaussmaster in dem Zimmer. Um ca. 23.30 Uhr haben unsere Klienten den Sit-down im Schlafzimmer begonnen. Während der Zeit hielt sich unser Team in der Küche so unauffällig wie möglich auf. Nach ungefähr einer halben Stunde beendeten sie die Aufnahme und kamen zu uns in die Küche um ihre Erlebnisse zu schildern. Sie vernahmen einen leichteren Ausschlag des Trifieldmeters, hatten zwischendurch Gänsehaut und das Gefühl dass was anwesend war. Die Auswertung der EVP und des Filmmaterials ergab keine Auffälligkeiten.

     

Wir unterhielten uns daraufhin nochmal mit unserer Klientin, wobei sich herausstellte dass sie unter sehr starker psychischer Belastung leidet. Die Probleme die sie hat sind sehr schwerwiegend und belasten sie unheimlich stark.

Nach diesen Erzählungen beriet sich das Team und wir einigten uns darauf, dass bei diesem Fall eventuell ein Poltergeistphänomen vorlag. Aufgrund dessen, rieten wir unserer Klienten sich bei dem Parapsychologischen Institut in Freiburg zu melden um dort Hilfe zu bekommen.


Fazit unserer 2. PU:

Wohnzimmer:

Im Wohnzimmer wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Die von uns beim ersten Mal aufgezeichnete Stimme konnte nicht mehr wiederholt werden.

Schlafzimmer:

Die Auswertung der aktiven EVP ergab keine Auffälligkeiten. Bis auf die ungewöhnlichen Ausschläge des Trifieldmeters bzw. der Schulterdruck von Sarenja und der Nierendruck unserer Klientin konnten wir nichts aufzeichnen.

Vereinbarung mit unseren Klientin:

Wir vereinbarten mit den Klienten, dass sie sich unmittelbar in nächster Zeit mit dem Parapsychologischen Institut in Freiburg melden sollten um dort Hilfe zu bekommen, da wir ein Poltergeistphänomen, verursacht durch unsere Klientin, vermuteten.


Gesamtfazit beider PU`s

Die von uns aufgezeichnete Stimme „Ich hasse euch“ bleibt weiterhin ungeklärt.
Der Trifieldausschlag im Kinderzimmer auf gezielte Fragen bleibt weiterhin ungeklärt
Die Phänomene im Keller und Dachboden wurden aufgeklärt.
Das Knarzen des Fußbodens erweißte sich als Geräusch von einem alten Holzfußbodens der arbeitet.
Wir vermuteten ein Poltergeistphänomen verursacht durch unsere Klientin. Daraufhin vermittelt wir sie an die zuständige Stelle die bei solchen Phänomenen Hilfestellung leisten kann. Wir werden aber weiterhin unsere Klienten weiterhin betreuen.