04.11.2018 Fahrraddieb erwischt – Besitzer des Rades gesucht

 

Nabburg. Am Samstagmorgen gegen 03.00 Uhr wurden Beamte der PI Nabburg auf einen Radfahrer aufmerksam, da er ohne Licht und mit hoher Geschwindigkeit im Stadtgebiet unterwegs war. Es gelang den Beamten den amtsbekannten 19jährigen Nabburger anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Hierbei gab der junge Mann relativ schnell zu, dass er das Rad wenige Tage zuvor in der Perschener Straße im Bereich des dortigen Stegs entwendet hatte. Es handelt sich um ein Herrenrennrad der Marke Titan in den Farben blau/weiß mit Shimano-Schaltung und 28 Zoll Bereifung. Zudem ist ein Fahrradcomputer Cyclomaster angebracht. Der Wert des Rades wird auf 250 Euro geschätzt. Das Fahrrad wurde sichergestellt und wird bei der PI Nabburg verwahrt. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrraddiebstahl eingeleitet. Die PI Nabburg sucht nunmehr den Eigentümer des Rades. Dieser wird gebeten sich mit Eigentumsnachweis bei der Polizei Nabburg zu melden.

Bericht/Foto: PI Nabburg

 

04.11.2018 Rauschgift in der Unterwäsche

Waldsassen – Ein Tütchen mit fast fünf Gramm Crystal Meth konnten die Grenzpolizisten vergangenen Dienstag bei einem 35-jährigen Mittelfranken finden. Nachdem der Mann schon zu Beginn der Kontrolle sehr nervös wirkte, schauten die Beamten etwas genauer hin und konnten schließlich in der Unterwäsche das Tütchen mit der Droge finden.

Anscheinend hatte er auch schon etwas davon konsumiert, da ein Schnelltest zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit positiv verlief und deshalb eine Blutentnahme im Krankenhaus fällig war. Das Rauschgift wurde eingezogen, der Mittelfranke angezeigt und die Weiterfahrt unterbunden, bis er wieder fahrtüchtig war.

Bericht / Bild: PI Waldsassen

Hans Schuierer

Empfehlung: Hans Schuierer – Symbolfigur des friedlichen Widerstands gegen die WAA

Hans Schuierer„Hans Schuierer – Symbolfigur des friedlichen Widerstands gegen die WAA“

Knapp 30 Jahre nach dem endgültigen Baustopp der WAA in Wackersdorf, erzählt Oskar Duschinger die Geschichte von Hans Schuierer, dem damaligen Landrat des Kreises Schwandorf.
Das Buch ist überall zum Preis von 19,90 € erhältlich, und wurde am Freitag, 26.10. in der Oberpfalzhalle in Schwandorf vorgestellt. 
Anmeldungen für die Buchvorstellung nimmt der Verlag noch gerne entgegen!
(www.battenberg-gietl.de).

Auf über 400 Seiten beschreibt Oskar Duschinger den Werdegang des Hans Schuierer vom kleinen Kind bis hin zum erbitterten Gegner der WAA in Wackersdorf. Schuierer, der zunächst optimistisch an die Sachlage heranging – wurden doch tausende Arbeitsplätze für die strukturschwache Region versprochen – informierte sich ausgiebig über die Gefahren einer solchen atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und wurde absoluter Gegner der WAA in Wackersdorf.
Das Buch erzählt ausführlich, mit welchen Widrigkeiten seitens der Staatsregierung der Widerstand zu kämpfen hatte, beschreibt die großen, meist friedlichen Demonstrationen und das Auftreten der Staatsgewalt in Form von Polizei und Bundesgrenzschutz. Sogar die berühmte GSG9 stand gegen die Demonstranten bereit. Um den für die Regierung unbequemen Landrat zu übergehen, wurde sogar ein neues Gesetz erlassen, das sogenannte „Lex Schuierer“, wonach bei der Planung von Großprojekten keine Unterschriften der Landräte mehr nötig sind. Der Bau und Abriss von Hüttendörfern im Baugebiet, die friedliche WAAldweihnacht 1985, die Konzerte und Festivals bekannter Musiker standen im krassen Gegensatz zur Staatsmacht, die mit etlichen Hundertschaften, Wasserwerfern und Hubschraubern das Baugelände sichern sollten.
Bis zum endgültigen Baustopp 1989 sollten noch viele Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden, bei denen Hans Schuierer immer an vorderster Front dabei war.

Heute ist Hans Schuierer ein Vorbild mit seinem Eintreten für Freiheit, Demokratie und Heimat. Für alle, die sich an diese wichtige Zeit in der Oberpfalz erinnern, die vielleicht mitdemonstriert haben oder die sich einfach ausführlich über die WAA und die damalige Politik informieren wollen, ist dieses Buch unserer Meinung nach sehr empfehlenswert.
ISBN 978-3-95587-063-8

Buch - die Schönheit des Augenblicks

Empfehlung: Steffen Krieger „Die Schönheit des Augenblicks“

„Natur im Nationalpark Bayerischer Wald“

Die Natur im ältesten Nationalpark Deutschlands, dem Nationalpark Bayerischer Wald, besticht durch ihre Vielfalt: 1970 gegründet, entwickelt sich hier Deutschlands größte Waldwildnis. Entsprechend artenreich ist die Flora und Fauna dieses Nationalparks. Der Naturfotograf Steffen Krieger zeigt mit faszinierenden Aufnahmen durch die Jahreszeiten seine ganz persönliche Sicht auf dieses Schutzgebiet im Osten Bayerns an der Grenze zu Tschechien. Dabei ist es sein Wunsch, den Sinn für die Verletzlichkeit der Natur, ihre Schönheit und Schutzbedürftigkeit zu schärfen.

Auf 175 Seiten beschreibt Steffen Krieger auf Hochglanzpapier die Schönheit des Bayerischen Waldes.
Viele hervorragende, großformatige Bilder und nur wenige Seiten Text lassen einen tief eintauchen in diese grandiose Landschaft in Niederbayern.
Es macht Spaß, die Bilder länger zu betrachten und nach versteckten Details zu suchen, die der Autor selbst vielleicht sogar übersehen hat. Fotografen hingegen können sich von den Bildkompositionen inspirieren lassen und ein „besseres Auge“ entwickeln. Uns jedenfalls reizt es selbst, mit Foto- und Videoausrüstung diesen Naturpark zu erleben. Das Buch macht einfach Lust auf mehr!
Der Fotograf Steffen Krieger lebt in Lindberg am Rande des Nationalparks Bayerischer Wald. Mit der Naturfotografie beschäftigt er sich seit 1987. Sein Atelier ist u.a. der Nationalpark, wo er auch als ehrenamtlicher Waldführer den Besuchern im persönlichen Kontakt die Aufgaben und Ziele sowie die Einrichtungen und landschaftlichen Höhepunkte des Nationalparks näher bringt und dabei die Begeisterung für diese wilde Waldnatur weckt. Seine Fotos präsentiert er auf lokalen und überregionalen Ausstellungen, in Kalendern und bei Vorträgen.

Erschienen ist das Buch im SüdOst Verlag und ist im Buchhandel für 29,90 € zu haben.
ISBN 978-3-86646-786-6

02.10.2018 Folgenschwerer Unfall nach Überholmanöver

Nabburg. Am Freitag ereignete sich zur Mittagszeit ein schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße zwischen Unteraich und Nabburg, bei dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Ein 78-jähriger Opel-Fahrer war auf der Staatsstraße von Unteraich in Richtung Nabburg unterwegs. Dabei wollte er den  vor ihm fahrenden Fahrschul-Pkw, Daimler, überholen, in dem sich ein 16-jähriger Fahrschüler sowie sein 60-jähriger Fahrlehrer befanden. Das Fahrschulauto hatte die Geschwindigkeit verringert, um nach rechts in eine Parkbucht einzufahren. Der Opel-Fahrer hatte zum Überholen angesetzt, obwohl ihm ein BMW entgegen kam, der von einer 60-jährigen Frau geführt wurde. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Opel auch noch gegen den zwischenzeitlich in der Parkbucht angelangten Fahrschul-Pkw prallte. Bei dem Unfall wurde der 78-jährige Unfallverursacher leicht verletzt. Dieser kam mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall alle nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von ca. 41 000 EUR. An der Unfallstelle unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren Neusath und Unteraich.

Bericht: PI Nabburg
Bild: Symbolfoto (Pixabay/freie Lizenz)