PU-Bericht vom 17.04.2010 in Bernhardswald (bei Regensburg)



Das GHTB ereilte ein Hilferuf von einer Familie aus einem kleinen Dord nähe Regensburg.
Ein altes Bauernhaus wurde kernsaniert, vom Originalgebäude stehen nur noch die 4 Außenwände des Erdgeschosses sowie eine angebaute Holzscheune. In Innenwände sowie das komplette Obergeschoss und der Dachstuhl wurden neu aufgebaut.

Gründe des Hildefrufs:

- Samstag abends vernahm die Familie oftmals den Geruch von gekochtem Sauerkraut aus der Ecke, wo früher die Küche gewesen war. Die Stelle gehört nun aber zum Wohnzimmer, wo jetzt ein Holzofen steht. Auch verschiedene Besucher stellten schon die Frage, ob es denn zum Abendessen Sauerkraut gäbe.
- im Flur wurde eine steile Holztreppe entfernt und durch eine um 90° gedrehte Betontreppe ersetzt. Ab und zu hörte die Familie aber noch das Knarren der Holztreppe.
- Jeden Morgen hat der Hausherr ein äußerst ungutes Gefühl, wenn er das Badezimmer betritt. Allerdings wirklich nur am Morgen, tagsüber und abends hat er dieses Gefühl nicht.
- in einer anderen Ecke des Wohnzimmers (was früher wohl einmal eine Schlafkammer war), hat der große und sehr friedliche Hund seine Ecke. Relativ häufig steht der auf, schaut wie gebannt durchs Zimmer, wird nervös und beginnt völlig grundlos zu bellen.
Meex konnte einige Tage vor der PU mit der Hausherrin reden und hat sich schon einmal das Haus zeigen lassen:



Die Untersuchung:

Datum: 17.04.2010
Zeit: ca. 18:00 Uhr bis 0:15 Uhr
Teilnehmer: Trasgu, Hexana. Goty, Geist78, Charon, Laurin, Meex, Wasabi (kam später hinzu), Sarenja sowie die Hausherrn
verwendetes Equipment: Gaussmaster, Trifieldmeter, Diktiergeräte, dev. Video- und Fotokameras, IR-Thoermometer, Datenlogger, Luftfeuchte-/Temperaturmessgerät, Gammascout, Windmaster


Während Charon, Sarenja und Laurin auf der überdachten Terasse das Equipment aufbauten (Notebools, etc...), installierte Geist78 das DVR-System für die späteren EVPs. In der Zwischenzeit führten Hexana, Goty, Meex und Trasgu die Ausschlußmessungen bzgl. Temperatur, EMF- und radioaktiver Strahlung durch.
Bereits dort konnten wir eine enorm starke elektromagnetische Strahlung (< 10 mG) feststellen, die sich genau in Kopfhöhe befand. Grund hierfür waren die elektrischen Starter und Leuchtstoffröhren für das Terraruim der beiden Bartagamen.

Das elektromagnetische Feld erstreckte sich in einem Umkreis um das Terrarium von ca. 2 Metern, auch im direkt dahinter liegenden Badezimmer konnten noch weit über 10 mG im Abstand von ca. 1 Meter zur Wand gemessen werden.

Im Badezimmer sowie im Wohnzimmer sind Natursteinheizungen an der Decke montiert, die im eingeschalteten Zustand ebenfalls enorm hohe EM-Felder bis auf Schulterhöhe ausstrahlen.
Bei ausgeschalter Heizung und ausgeschaltetem Terrarium ist keinerlei magnetische Strahlung messbar.

Die Raumtemperatur lag im gesamten Erdgeschoss zwischen 18° und 19°C, die Temperatur der Außenwände zwischen 17,4 und 17,7°C. Nur am Liegeplatz des Hundes konnte kurzzeitig ein Temperaturabfall auf 13,9° gemessen werden. Bei der Nachmessung 30 Sekunden später konnte dies nicht mehr nchgewiesen werden. Selbstverständlich wurde bei den Messungen auf geschlossene Türen und Fenster geachtet, das Windmessgerät konnte innerhalb des Hauses keine nennenswerten Luftbewegungen feststellen.

In der Küche wurde eine passive EVP durchgeführt, während Goty und Wasabi im Badezimmer, und Hexana, Sarenja und Trasgu im Wohnzimmer eine aktive EVP durchführten. Während der Wohnzimmer-EVP konnten mehrmals kalte Luftzüge in Kniehhöhe verspürt werden.

Fazit / Ratschläge:

Wir baten die Hausherren, die elektirsche Anlge des Terrariums überprüfen zu lassen. Es könnte durchaus sein, dass sich einige Gefühle der Bewohner durch den dauerhaft hohe EMF-Level erklären lassen.
Die Auswertungen der EVP-, Foto- und Filmaufnahmen verliefen ergebnislos.
Allerdings wollen wir in diesem Haus noch eine Folge-PU bei höheren Außentemperaturen vornehmen, um den Temperaturschwankungennoch auf den Grund zu gehen, bisher können wir noch nicht sagen, wie diese zu Stande gekommen sind.