PU in einem Privathaushalt in der Nähe von München


Datum: 06.04.2010
Beginn der PU : 20:00 Uhr
Ende der PU: 01:15 Uhr
Anwesende: unsere Klientin, Hexana, Goty, Sarenja, Trasgu
verwendete Geräte: Trifield-Meter, Temperatur-/Luftfeuchtemesser, IR-Thermometer, Gaussmaster, Videokameras
Temperatur: 22,2° - 23,0°C konstant
Luftfeuchte: 38-39% konstant
Mondphase: 39% abnehmend

 

Vorgeschichte:
Unsere Klientin bewohnt ein kleines Appartement (Wohn-/Schlafzimmer, Küche, Bad, Flur) und klagt seit ca. 7 Jahren über folgende Beschwerden:
stechende Schmerzen im Schulter- und Brustbereich, spürbare Schläge in der Nierengegend, Herzrasen, schlechten Schlaf (Aufwachen mit Kopf- und Kieferschmerzen) und das Gefühl, beobachtet zu werden. Physische Ursachen dafür konnte sie ausschließen, da sie deswegen bereits mehrere Male bei diversen Ärzten vorstellig wurde, die jedoch nichts diagnostizieren konnten.
Wir wurden zu Hilfe gerufen, um auch eventuellen paranormalen Ursachen auf den Grund zu gehen.

Die PU:
Eine erste Begehung des Appartements mit Ausschlussmessungen ergab keine Ergebnisse.
Eine Beobachtung unserer Klientin von außen kann ausgeschlossen werden, da sich das Appartement im 3. Stock befindet und  in etwa gleichhohe Gebäude hinter einer Baumreihe in mehreren hundert Metern Entfernung stehen.
Bei der genauen Untersuchung u.a. mit dem Trifield-Meter stellten wir fest, dass ein Zeigerausschlag nur dann merkbar zu sehen war, wenn sich das Gerät direkt auf dem Bett befand. Auch nachdem wir das Bett an eine andere Stelle geschoben hatten (mehrere Meter), ergab sich die gleiche Reaktion. Eine Erklärung dafür ist die statische Aufladung, die sich zwischen Kaltschaummatratze und Federkissen aufbaut.

 
Grundriss der Wohnung, nicht massstabsgerecht!!!

Wir baten unsere Klientin daraufhin, alle Geräte einzuschalten, die im Laufe eines "normalen" Abends bisher auch immer liefen. Die EMF-Messungen am PC ergaben nur normale Ergebnisse. Als allerdings das alte Fernsehgerät (70 cm, ca. 15 Jahre alt) eingeschaltet wurde, schlug der Gaussmaster in einer Entfernung von über 2 Metern bis zum Anschlag aus. Dies bedeuted, dass unsere Klientin mehr als 7 Jahre lang einem Magnetfeld von über 10 Milligauss ausgesetzt war.
Sogar im Badezimmer und in der Küche konnte das Magnetfeld in dieser Größe noch nachgewiesen werden. Wir gehen davon aus, dass sich der allabendliche "Fernsehplatz" in einem sog. Fearcage befindet. Dies würde auch die somatischen Symptome erklären können.

Andere, bzw. paranormale Phänomene konnten wir an diesem Abend nicht nachweisen, Video- und Fotoaufnahmen blieben ergebnislos (auf Wunsch unserer Klientin auf Diskretion werden wir keine Fotos veröffentlichen).
Auf Nachtsichtaufnahmen und EVPs verzichteten wir diesmal, da wir davon überzeugt sind, dass die elektromagnetische Strahlung verantwortlich zu machen ist. Sollte sich das als falsch herausstellen, werden wir natürlich eine weitere PU durchführen.

Wie immer können wir aber nicht zu 100% ausschließen, dass es in diesem Appartement paranormale Aktivitäten gibt, halten es aber für sehr unwahrscheinlich.

Unser Fazit bisher:
Unserer Meinung nach entstanden die Beschwerden unserer Klientin durch die jahrelange EMF-Dauerbelastung von über 10 Milligauss. Wir rieten ihr dringend, den alten Fernsehapparat zu entsorgen und sich ein neues, strahlungsarmes Gerät zu kaufen.
Wir bedanken uns für die Möglichkeit, die PU in diesem Haushalt durchzuführen und für die herzliche Art, mit der wir empfangen und verabschiedet wurden. Wir werden
freundschaftlich in Kontakt bleiben.
Vor allem haben wir vereinbart, dass wir uns in einigen Wochen erneut treffen, um zu überprüfen, ob die Magnetstrahlung wirklich die einzige Ursache war.