Die Ruine Stockenfels
Alle Ereignisse wurden uns persönlich vom Kastellan erzählt. Er hat diese auch in seinem Buch
veröffentlicht (Franz Joseph Vohburger, "Die Geisterburg Stockenfels", ISBN 3-934863-04-3, momentan vergriffen)
Alle Zitate und geschichtliche Hintergründe exklusiv mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Geschichtliches:
Stockenfels thront an der Stelle, wo der Regen (Fluss in Ostbayern) nach Süden abbiegt und in ein enges Tal eintritt. Die Lage auf einer 120 Meter hohen Granitkuppe mit weitem Ausblick nach Osten ist für die Verteidigung der strategisch wichtigen Stelle ideal. Die Anfänge der Burg liegen im Dunkeln, im 11. und 12. Jahrhundert gehört die Gegend um Stockenfels jedenfalls den Grafen von Lengenfeld-Pettendorf. Erbauer der Stockenfels dürfte Herzog Ludwig der Strenge (1253-1294) gewesen sein, dessen Sohn, der spätere Kaiser Ludwig der Bayer, oftmals auf Stockenfels residierte.
Mindestens 5 Raubritter-Geschlechter besassen im Laufe der Zeit die Burg, unter anderem die "Auer" oder Ritter Heuras. Nach dem dreißigjährigen Krieg wurde die einsame Burg aber verlassen und verfiel dann sehr schnell.
Interessante Begebenheiten:
Der Kastellan Vohburger war vor einiger Zeit mit ein paar Reportern auf der Ruine, um dort Fotos zu machen.
Aus unerfindlichen Gründen waren bei sämtlichen Kameras die vorher geladenen Akkus leer, auch die Ersatzbatterien funktionierten nicht mehr.
Als alle enttäuscht und ohne Fotos wieder abziehen wollten, war selbst die Batterie des vor der Burg geparkten Geländewagens leer.
Bei einer Besichtigung der Ruine durch eine Gruppe Sterneköche wurden mehrere Gruppenfotos geschossen (analog, mit Negativ). Kurze Zeit später gaben die Köche die Fotos an den Kastellan, da sie mit "Sowas" nichts zu tun haben wollten - über ihren Köpfen schwebten auf den Fotos (sowie auf den Negativen) riesige schemenhafte Gestalten (die Fotos will uns Herr Vohburger beim nächsten Treffen zur Verfügung stellen, sie werden dann hier veröffentlicht).
Ein weiteres Foto, das zu einem anderen Zeitpunkt aufgenommen wurde, zeigt 2 krallenbewährte Klauen, die aus einer der meterdicken Wände zu kommen scheinen - auch dieses Foto sollen wir erhalten.
Es gibt noch sehr viel mehr Geschichten rund um die Burgruine Stockenfels, doch da diese teilweise mehrere hundert Jahre alt sind, gehören die wohl eher zu den üblichen Spukgeschichten, die sich in früheren Zeiten am Abend erzählt wurden.