Am 17.10.2009 besuchten wir erneut den Privathaushalt, da wir auch Eure Anregungen und Vorschläge verarbeiten wollten und sich die Familie mehrere Male bei uns meldete, weil sich angeblich immer mehr Dinge ereigneten.
die PU:
Beginn: 20:05 Uhr
Ende: 0:00 Uhr
Mondphase: Neumond
Temperatur: 23° im Wohnzimmer, 19° im oberen Zimmer
Teilnehmer: Shadowlight, Trasgu und die Familie
verwendete Geräte: Casio Exilim EX, Sony DSC-V1 (Digitalkameras), 2 Sony DCR-Camcorder mit Supernightshotfunktion, 3 Gaussmaster, Trifeldmeter, 2 Olympus Diktiergeräte, Datenlogger, IR-Thermometer
Im Gegensatz zu unserer ersten PU im September fühlten wir uns diesmal im Wohnzimmer nicht mehr richtig wohl (was evtl. an der hohen Raumtemperatur liegen konnte). Nach ausführlicher Befragung der Familie über die letzten Vorfälle machten wir erstmal die damals leider "vergessenen" Fotos.

Das ist der zerkratzte CD-Player
Ein interessanter Vorfall ereignete sich einige Tage vorher mit einem Metallfeuerzeug. Dies ist mit einer Klappe verschlossen, die zuerst geöffnet werden muß, bevor es benutzt werden kann. Laut Hausherrn stellte er das Feuerzeug geschlossen in den Schrank. Als er wieder nachsah, war es offen. Wir überprüften die Mechanik, der Federmechanismus war völlig in Ordnung, sodass sich das Feuerzeug keinesfalls von alleine öffnen konnte.

besagtes Feuerzeug
Nach der Befragung begannen wir mit den üblichen EMF-Messungen, die uns diesmal wirklich überraschten. Im Flur, wo beim letzten Mal ein hochgradiges EM-Feld mitten im Raum gemessen wurde, war kaum mehr etwas messbar, obwohl nichts verändert wurde.
Dafür konnten wir in der Küche mehrfach mobile EM-Felder nachweisen.
Gegen 20:30 betraten wir dann das Zimmer auf dem Dachboden, um eine passive EVP durchzuführen.
Wir positionierten das Trifeld-Meter und ein Diktiergerät auf dem Regal und sperrten die Tür beim Verlassen ab. Nach 90 Minuten beendeten wir den Versuch.
Bei der Auswertung ergab sich ein erstaunliches Phänomen. Das Triefeldmeter schlug mehrere Male aus.
HIER zu hören.
Shadowlight und ich bereiteten dann die aktive EVP vor.
Im Blickfeld des Camcorders saßen wir zusammen auf dem Boden, Diktiergerät und Trifeldmeter in der Mitte zwischen uns.
Wir stellten einige Fragen in den Raum und bat darum, dass sich evtl. Anwesende doch bemerkbar machen sollten.
Genau bei dieser Frage schlug das Trifeldmeter wieder mit den gleichen Geräuschen wie oben genannt aus. Auch nach der Bitte, dies doch zu wiederholen, gab es die gleichen Geräusche. Danach gab es keinerlei Ausschläge mehr.
Gegen Ende der EVP meinte Trasgu, am Kragen gezupft zu werden.
Fazit:
Es ist immer noch eine hochinteressante Location.
Zur Zeit versuchen wir, eine Erklärung für die Ausschläge des Trifeldmeters zu finden.