PU in einem Privathaushalt (Amberg/Oberpfalz)
Am 29.01.2010 wurden wir zu einer PU in einem Privathaushalt in unserem Einzugsbereich gerufen. Die Familie weiß über die Veröffentlichung Bescheid und ist damit einverstanden.
Zur Vorgeschichte:
Das Mehrfamilienhaus steht gegenüber einer Kaserne. Die Familie lebt seit dem Sommer 2009, nachdem die Wohnung ein Jahr leer gestanden hat, direkt unter dem Dachboden in zwei Wohnungen, deren Zwischenwand vor ihrem Einzug abgerissen wurde. Die Vorkommnisse sind nur im rechten Teil der Wohnung zu verzeichnen, in der zuvor ein Mietnomade gewohnt hat.
Im Schlafzimmer hören sie Klopfgeräusche, vermutlich von drei Personen. An der Heizung, an der Decke und an der Kleiderschranktür. Werden die Klopfer ignoriert und es wird lauter gesprochen, ist das Klopfen intensiver und lauter. Beschäftigt man sich mit den Klopfern, sind sie eher zurückhaltender. Interessant ist auch, dass sie auf Ein-Mal-Klopfen JA und Zwei-Mal-Klopfen NEIN reagieren. Der Bewohner hat auch im Schlaf die Namen HANNES und FRANZ erwähnt. Das hat seine Frau gehört. Beide kennen niemanden mit diesen Namen.
Am Bücherregal im Wohnzimmer, genau da, wo vorher die abgerissene Wand war, hatte der Bewohner ein paar mal eine kurze Erscheinung. Eine Person, die unten weiss ist und ab dem Rumpf schwarz.
Die Klopfgeräusche kommen auch nur, wenn Frau und Kinder zu Hause sind.
Hier der Grundriss der rechten Wohnungshälfte:

1. Hier der Heizköper

2. Die Schranktür

3. Die Wand
4. Das Bücherregal

5. Das freischwebende Magnetfeld
Die PU:
Beginn: 20:00 Uhr
Ende : 00:00 Uhr
Mondphase : Vollmond
Temperatur : 23° konstante Raumtemperatur
keine Auffälligkeiten im Geomagnetfeld
Anwesende : Der Bewohner, Trasgu, Hexana, Goty, Ghostbabe, Geist78, BR
Bereits bei den Ausschlussmessungen u.a. mit Gaussmaster, fielen uns keine Auffälligkeiten im Schlafzimmer auf. Im Kinderzimmer fanden wir ein freischwebendes Magnetfeld. Von daher beschlossen wir, dort das Sit-In um 21.30 Uhr abzuhalten.
Wir legten unsere Diktiergeräte für ein aktives EVP in die Mitte unseres Sitzkreises und die Kamera auf einen Stativ auf uns und das freischwebende Magnetfeld gerichtet.
Vorkommnisse: Hexana und Ghoty hatten leichte, kalte Berührungen an ihren Händen. Sie beschrieben es, wie einen Lufthauch.
Nachdem wir das Sit-In um 22.30 Uhr beendet hatten, beschlossen wir auf den Dachboden, der direkt über der Wohnung liegt, zu erforschen. Dieser ist nie abgeschlossen und dient Obdachlosen auch zum übernachten. Es befinden sich ein paar Polstermöbel darin. Dort machten wir auch Messungen und Aufnahmen ohne Vorkommnisse. Wir beendeten die Besichtigung um 23.20 Uhr.

Der Dachboden
Unser bisheriges Fazit:
Wir können nicht ausschließen, dass es in dieser Wohnung paranormale Aktivitäten gibt. Die Erzählungen des Bewohners und das freischwebende Magnetfeld können wir uns momentan aber noch nicht erklären. Auf unseren EVPs, Foto- und Videoaufzeichnungen gibt es keine Auffälligkeiten.
Wir haben vereinbart, mit der Familie in Kontakt zu bleiben und noch eine 2. PU ohne Fernsehteam durchzuführen, da wir dann die PU intensiver durchführen können.