PU im Park Aubing-Ost / München


Hier gleich mal die EVPs (ältere von der Gruppe G.P.S. und die aktuelle von uns zum Vergleich)


Nachdem 2008 das damalige Team in München einige Erfahrungen in einem Park in Aubing bei München machte, haben wir beschlossen, diese Location noch einmal genau zu untersuchen. Es soll sich in dem Park auf einem Hügel vor ca. 10 Jahren ein junger Mann erhängt haben, und seitdem erzählen immer wieder Leute davon, dass sie Gestalten oder Stimmen dort wahrnehmen.

Hier der Bericht zur PU:


Teilnehmer:
Trasgu
Shadowlight
Melkira (Gast vom Team PRG-Hamburg)
Tobi (Gast)

verwendetes Equipment:
2 Nightshot Cams
2 Digitalkameras, eine davon mit Nightshot
2 Voicerecorder
Datenlogger
2 Gaussmaster
IR-Thermometer
4 Handfunkgeräte

Temperatur: 12,5°C - 14,2°C
Mondphase: zunehmender Mond (99%)
Luftfeuchtigkeit: 67%



Wir kamen um 18:30 Uhr in Aubing an, wo auch schon Melkira vom Team PRG Hamburg mit Ihrem Freund Tobi auf uns wartete. Wir machten uns gleich auf den Weg in den Park, genauer gesagt zu den Tischtennisplatten am Fuße des Hügels wo sich der Selbstmord ereignet haben soll. Wir packten zuerst einmal unsere Sachen aus und besprachen die weitere Vorgehensweise.

So gegen 19:00 Uhr begannen wir dann mit dem ersten Rundgang und machte diverse Fotos und Messungen. Der Hügel hatte hier als erstes unsere Aufmerksamkeit.

Als wir nun auch rund um die Tischtennisplatten die Temperatur gemessen haben, hatten wir sehr hohe Temperaturschwankungen zu verzeichnen.
Hier lag der Temperaturunterschied zwischen 12°C und 18°C!
Dieser „Cold Spot“ wanderte am Rande der Tischtennisplatten, so dass sich das ganze für uns nicht wirklich erklären ließ.
Im Schnitt betrug die Temperatur zwischen 12,5°C und 14,2°C.
Bei dieser Messung hatten wir stellenweise aber bis zu -5°C.
Die Messungen mit dem EMF-Meter hingegen waren unauffällig.

Um 19:15 Uhr wollten wir alles fürs Sit-in vorbereiten, also unter anderem den Datenlogger aktivieren, nur leider ließ er sich nicht einschalten. Ich habe es dann zu Hause versucht – da ging er einwandfrei.

Gegen 19:25 Uhr machten wir wie anfangs noch einmal Messungen mit dem EMF-Checker, diesmal schlug das Gerät bis in den roten Bereich hinein aus. Die Ursache konnte jedoch schnell entdeckt werden – es befanden sich in der Nähe Stromleitungen. :-)

Anschließend bauten wir noch die zweite Nightshot Cam auf, um beim Sit-in einen großen Bereich rund um die Tischtennisplatten filmen zu können. Außerdem wurden noch je ein Voicerecorder auf jeder Platte abgelegt. Dann begannen wir mit dem Sit-in, es war mittlerweile 19:54 Uhr.

Um 20:25 Uhr beendeten wir das Sit-in und die PU, packten noch zusammen und marschierten los auf den Parkplatz. Unterwegs fingen die Handfunkgeräte im Rucksack an zu piepsen. Ich dachte mir noch, die hatte ich bestimmt nicht ausgeschaltet, deswegen das Gepiepse. Zurück auf dem Parkplatz staunten wir schon, als wir sahen, dass nicht eins der Geräte eingeschaltet war. Dieses Piepsen was wir hörten, geben die Geräte normal als Signal von sich, wenn die Durchsage beendet wird und man den Knopf zum Sprechen loslässt.

Wir haben die Videoaufnahmen bereits ausgewertet - es war jedoch nichts Außergewöhnliches auf Letzteren zu erkennen. Auch auf den Fotos konnten wir nichts entdecken, was unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken würde.

Fazit:
Die extremen Temperaturschwankungen und die piepsenden Funkgeräte geben uns tatsächlich ein Rätsel auf. Eventuell suchen wir den Park noch ein zweites Mal auf, um zu sehen, ob diese "Phänomene" einmalig waren. Alles in allem war es eine sehr interessante PU, und wie gesagt waren wir vielleicht nicht das letzte Mal dort.